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Montag, 15. Juni 2026

Forte Belvedere im Sommer wiedergeöffnet

Mein beliebster Aussichtspunkt in Florenz ist zweifellos Forte Belvedere.
Der Forte ist eine Festung, die die Medici über der Stadt von Bernardo Buontalenti erbauen liessen.
Als Festung hat der Forte eigentlich nie eine Rolle gespielt, das Gebäude gilt aber als wunderschönes Merkmal der Stadt, man sieht ihn von unten, man erkennt die weisse Fassade, die eleganten Linien, die reine Geometrie.
Um den Forte herum sind Wiesen, die sich wie ein Balkon über Florenz herausstrecken.
Die Aussicht ist so imponierend, die Domkuppel kann man fast anfassen!

Schon seit Jahren, schon als ich ein Kind war, hat man den Forte als Austellungsraum im Freien benutzt.
Eine grossartige Ausstellung von Henry Moore hat in den 70er Jahren hier stattgefunden. Ich war nur ein Kind, aber meine Eltern haben mich in die Ausstellung mitgebracht und ich weiss immer noch, wie es da oben aussah.

ph. Gioitta


Und früher war der Forte schon das ganze Jahr lang eröffnet; in meinen Jugendjahren war unter Gymnasiasten normal, den Forte als gutes Ziel zu haben, wenn wir die Schule schwänzten. 

Dann war lange der Forte zu. So schade, die Wiesen sind ein niedlicher Ort, wo man sich ausruhen kann. In den letzten Jahren hat die Stadtverwaltung den Forte vom Sommeranfang bis Hochsommer aufgemacht, als Cafeteria und auch als (wieder) Ausstellungsraum..





Im  Moment (16. Juni) ist nur die Cafeteria mit Aussicht Belvedere Firenze aufgemacht. Vor allem am Abend beim Sonnenuntergang ist es schön, da oben zu sitzen.

Ab Angang Juli sollte eine neue Ausstellung aufmachen... stay tuned, ich werde davon schreiben!

Normalerweise sind hier Ausstellungen ist mit freiem Eintritt. Man kann den Forte zu Fuss erreichen (ein schöner Spaziergang) und einfach als panoramischen Aussichtspunkt geniessen.













Montag, 10. März 2025

Bilder des Frühlings in der Stadt Florenz

Es ist Frühling.
Und wie jedes Jahr ist es plötzlich Frühling - er kommt völlig unerwartet. 
Plötzlich sind die Tage länger, das Licht heller und die Blumen sind überall.

In meiner Stadt gibt es zum Glück immer noch viele Bäume, die im Frühling völlig aufblühen. Man sieht sie am Rande der Strassen, in den privaten Gärten, in den öffentlichen Parks aber auch in der näheren Umgebung der Stadt, wo das Land beginnt.
Zum Beispiel in der Nähe von meinem Zuhause.

Ich habe immer entweder meine Kamera oder mein Handy in der Tasche und versuche, diese enorme Schönheit in Bildern zu fangen.
Ich bin nur manchmal erfolgreich, ich bin auch keine besonders gute Photographin.

Wir brauchen Schönheit und die Schönheit der Natur ist wunderbar und rührend.

Hier finden Sie ein paar Beispiele meiner Lieblings

eine Magnolia Japonica von piazza Beccaria



ein Kirschbaum am Statuto Bahnhof




ein cercis siliquastrum vor meinem ehemaligen Büro


ein Baum, direkt hinter der Oper


ein Kirschbaum an viale Matteotti

Donnerstag, 27. Februar 2025

Kennst du das Land, wo die Kamelien blühen?

Ein MUST SEE des Frühlings: antiche camelie della Lucchesia, oder alte Kamelien in der Umgebung von Lucca.
Das Kamelienfest findet in Sant'Andrea a Compito in der Nähe von Lucca 
am   8. 9. - 15. 16. - 22.- 23. - 29. 30. März statt. 
In diesem Dorf und dieser Gegend wird einmal im Jahr ein grosses Kamelienfest gefeiert.

Das Dorf selbst ist alt und einsam, die Häuser sind gut gepflegt und gelten 99% als Ferienhäuser der nahen Lucca-Einwohner.
Die Kamelien sind überall, in jedem Garten, in allen Villen und auch auf öffentlichen Räumen wie Parkplätze oder an den Flussufern.
In dieser Jahreszeit blühen die Kamelien  in allen Farben und Grössen auf.



Es ist erstaunlich, es gibt Kamelienpflanzen aller Grössen.
Die Villa Borrini hat zum Beispiel einen richtigen Kamelienhain aus alten und wunderschönen Pflanzen.
Der Borrini war eigentlich der Gründer der Kamelienzucht in Pieve di Compito. Er mochte unheimlich diese Pflanze, die aus dem Osten kam und machte viele Hybridisierungen, so dass immer neue Arten entstanden.

Dazu müssen sowohl das Klima als auch der Boden in Pieve besonders günstig sein.
Wie gesagt, es ist eine wahre Ausstellung. Man bezahlt eine Eintrittskarte für 6 euros und  darf das Auto ausserhalb des Dorfes parken (zum Glück dürfen private Autos nicht fahren); ein Shuttle Bus fährt uns dann in wenigen Minuten zum Dorf.




Da die Kamelien überall sind, kann man einfach neugierig sein und bummeln oder dem "Kamelienweg" folgen.
Mit der Eintrittskarte darf man dann auch die privaten Gärten der alten Villen besichtigen und an den vorgesehenen Ereignissen teilnehmen. Am Interessantesten ist aber der sog. Camellietum oder ein Park, wo nur Kamelien sind, in allen Farben und Typologien. 

Alles hat mir sehr gut gefallen. Blühende Bäume sind im Moment die reine Schönheit.
Das Dorf ist auch reizend, man atmet die Atmosphäre der Vergangenheit.
Kamelien kann man auch freilich kaufen.



Eintritt von 10 Uhr bis 18 Uhr.
Die Karte kostet 5 Euro in der Woche und 8 Euro am Wochenende.
Pieve di Compito erreicht man, indem man die Autobahn  A11 aus Florenz nimmt, Ausfahrt Capannori. Fahrzeit ungefähr 50 Minuten

Mittwoch, 5. Oktober 2022

Olivenernte

Olivenöl ist hier bei uns eine ernste Sache. Das goldene Fett, das so würzig schmeckt, ist  der beliebte Würzstoff in der Toskana. Niemand würde sein Oel irgendwo kaufen... entweder kennt man einen Olivenölhersteller, oder man sucht einen, auf den man sein Vertrauen setzen kann .
Die Leute, die ein Feld mit Olivenbäumen drauf haben, suchen zu dieser Zeit Hilfsarbeiter bei der Olivenernte.


Grosseltern, Geschwister, Cousinen und Vetter, aber auch Freunde: alle passen zum Ziel.
Wenn man Oliven zusammen pflückt, dann ist man erlaubt, ein bisschen Oel zu bekommen. Und was für eine Freude, das Oel zu bekommen, zu dem man selbst beigetragen hat!!

Olivenbäume sind nicht besonders hoch, wenigstens hier in der Toskana. Sie sind aber voll mit Früchten; die Oliven sind klein und schwarz oder dunkelbraun und von unten sieht man sie ganz gut an den Aesten.
Wenn das Wetter noch warm ist, wie jetzt, ist es besonders angenehm, den ganzen Tag draussen zu sein.



Zur Ernte braucht man die Netze, die man unter die Bäume legt. So können Oliven leicht herunter fallen und gesammelt werden. Dann braucht man Kämme, kurz oder mit langem Stiel, um die Oliven ganz oben fassen zu können. Mit den Händen kann man auch viel Arbeit machen.
Um einen Baum zu pflücken braucht man ungefähr eine Stunde. Die Kisten, die man benutzt um Oliven zu sammeln, wiegen 20 Kilo. In den Kisten gehören dann auch ein bisschen die Blätter, aber nicht so viele.
Mit 20 Kilo erhält man dann 4 Liter Oel. Denn die eigenen Oliven werden direkt zur Oelmühle gebracht; die Mühlen arbeiten viel zu dieser Zeit und auf Schichten und man muss rechtzeitig seine Schicht reservieren.

Einen Tag Olivenernte sollte man im Leben erleben... das, was Sie hier sehen, war bei mir neulich in Maremma: 300 Olivenbaüme von einem Cousin.
Haben Sie keinen Cousin? Kein Problem, manche agriturismo bieten die Möglichkeit an, beim Ernten mitzumachen.



Donnerstag, 16. Juni 2022

Zauberhafte Lavendelfelder

Die Gegend heisst Santa Luce und liegt auf den Hügeln zwischen der tyrrhenischen Küste bei Castiglioncello und der Ebene von Pisa.

Die Hügeln hier sind sanft und wirken wie eine Farbenpalette in den verschiedenen Jahreszeiten: grün im Frühling, gelb im Sommer, braun im Winter.

Von Mitte Juni bis Ende Juli leuchten sie lila: laute Grundstücke sind Lavendelfelder, jetzt in voller Blüte.
Sie kennen bestimmt ein Lavendelfeld: die Pflanzen stehen in regelmässigen Reihen und die bunten Blüten schaukeln im Wind, sie wiedergeben verschiedene Nuancen.


Die Felder von der Gesellschaft Flora besucht man mit einer Eintrittskarte, die 3 Euro kostet. Man kann auch eine teuere Karte kaufen, inklusiv Lavendelprodukte.

Die Lavendelfelder sind zauberhaft und riechen super gut. Der kleine Spaziergang hat positive Auswirkungen auf Körper und Psyche.

 Eine natürlich schöne Erfahrung im Herzen der Toskana.






Mittwoch, 13. April 2022

Der Götterweg - Via degli Dei. Eine Wanderung für den Frühling

Mein Urgrossvater wohnte nicht in Florenz und nicht in der Toskana. Er war Bauer und stammte aus Monghidoro, einem kleinen Dorf auf den Apenninen zwischen Toskana und Emilia Romagna. Als kleines Kind habe ich ihn kennengelernt, er war damals 90 und kam nicht mehr nach Florenz zu Fuss.
Früher aber als er ein noch junger und kräftiger Mann war, lief er diese Strecke von 70 Kilometern zu Fuss. Er brach früh am Morgen auf und kam abends in die Grossstadt Florenz an.

Viele Jahre später ist der Wanderweg Bologna-Firenze als Götterweg oder auf Italienisch Via degli Dei sehr berühmt geworden.
Mit einer Gruppe Freunden und Freundinnen bin ich auf den Weg gelaufen: aus Florenz haben wir mit dem Zug Bologna erreicht und nach vier Tagen Wanderung sind wir in San Piero a Sieve, in der Gegend Mugello angekommen.
Der ganze Weg erreicht zwar Florenz aber dazu braucht man wenigstens einen weiteren Tag: es lohnt sich sicher aber bei mir sah es so aus, zuerst hatten wir nicht so viele freie Tage und zweitens ist diese letzte Strecke uns Florentinern wirklich sehr bekannt.

Die Wanderung fängt praktisch direkt auf dem Domplatz von Bologna - piazza Maggiore - an.
Hier erkennt man schon viele Wanderer. Zu Fuss in der Innenstadt erreicht man die Logen von dem Korridor, der bis hoch auf die Kirche von San Luca führt.


San Luca ist eine barocke Kirche auf einer Höhe, die für die Bologneser als Wallfahrtsziel in der Vergangenheit galt.
Nach San Luca geht die wahre Wanderung los, in die Natur und ins Grüne. Zuerst durch einen Stadtpark und dann am Fluss Reno entlang.


Die Etappen des Weges sind verschiedene, man kann sie so gestalten, wie man will.
Wir hatten beschlossen, jeden Tag ca. 22 Kilometer zu laufen.
Die Landschaft ist rural, hohe Berge gibt's hier nicht. Man geht durch Dörfer und Felder und man geht an Trattorie vorbei, wo man gut essen kann. Zur Ubernachtung sind viele B&B oder Agriturismo am Rande des Weges.
Im Frühling ist die Landschaft idyllisch, v.a. weil alles grün ist.
Die Bäume blühen später als bei uns in der Stadt; aber die Berge im Hintergrund haben noch Schnee drauf.
An der regionalen Grenze zwischen Emilia Romagna und Toskana ist das Panorama besonders schön. Auf der linken Seite erkennt man Monghidoro, das Dorf meiner Urgrosseltern, das inzwischen zur kleinen Stadt geworden ist.


Hier ging während des 2. Weltkriegs die sog. Gotenstellung. Ich zitiere Wikipedia:
Gotenstellung war im Zweiten Weltkrieg in Italien der deutsche Name jener befestigten Linie (engl.Gothic Lineital.Linea Gotica), die die italienische Halbinsel auf der Höhe von Massa-Carrara und Pesaro abschnitt. Sie erstreckte sich über eine Länge von 320 Kilometern und erreichte eine Tiefe von bis zu 30 Kilometern. Nördlich dieser Linie standen deutsche Truppen, während vom Süden die britischen und US-amerikanischen Truppen mit ihren Verbündeten die Stellungen zu durchbrechen versuchten. 

Viele Kriegserinnerungen sind mit diesen Orten verbunden. Die Geschichte ist aber auch anwesend, weil man auf einer Strecke Via Flaminia Militare, also auf einer römischen Strasse wandert. Es ist schon sehr erregend, seine eigenen Füsse auf Steine zu legen, die die Römer in diesen Wäldern hingelegt haben!



Eine bedeutende Etappe ist der Futapass oder Passo della Futa, der Emilia Romagna und Toskana trennt. Dort ist die Lage besonders panoramisch, weil man das toskanische Tal von Mugello erblickt und auch den grossen Stausee lago di Bilancino.
Oben am Pass ist ein wichtiges Denkmal, das viele Deutsche kennen, es ist der Deutsche Soldatenfriedhof. Das Denkmal hat die Leichen von 30.800 Gefallenen des Krieges seit 1948 beherbergt. Es ist imposant.

Unsere Gruppe hat den Friedhof am 25. April erreicht: an diesem Tag feiern wir in Italien die Befreiung von Nazi-Faschismus. Es war so wirklich bedeutend,genau an diesem Tag an dieser Stelle zu sein, die als Mahnung zum Frieden errichtet worden ist.


Nach dem Futapass ist man in der Toskana und die Landschaft wirkt familiärer. Noch zwei Etappen führen bis nach Florenz. Zuerst geht man aber durch die grünen Täler von Mugello, die wirklich sehr beruhigend wirken.
Sant' Agata ist das kleine Dorf, das man zuerst erreicht. Eine wunderschöne romanische Kirche steht mitten auf dem Platz.
Olivenbäume sind überall zu finden, das Grün ist noch grüner.



Donnerstag, 2. Juli 2020

Ans Meer, los!

Das meistgelesene Post von Florenz, wie es keiner kennt ist Am Strand.
In diesem Post schreibe ich von dem nahen und praktischen Strand am Bilancino See.
Jedoch liegt das Meer nicht so weit weg und ich möchte hier einen kleinen Hinweis auf meine beliebtesten toskanischen Strände geben.

Wenn die Toskana wie ein Dreieck aussieht, dann hat dieses Dreieck seine Hypothenuse in dem Wasser von der Thyrrenischen See.
Eine ganz lange Küste hat diese Region mit sehr unterschiedlichen Landschaften und Landesinnere.
Zuerst eine Vorbemerkung: die 5 Terre liegen nicht in der Toskana. Sie sind ein beliebtes Reiseziel aber sie gehören zu Ligurien, was auch ihre typische Morphologie verrät.

Im Norden der Toskana sind die breiten Strände von Carrara, Massa und dann von der sog. Versilia mit den Ortschaften Forte dei Marmi, Marina di Pietrasanta, Lido di Camaiore, Viareggio. 
Obwohl diese Urlaubsorte Unterschiede haben, ist das Angebot ähnlich: breiter, ausgestattener, sandiger Strand.
Hinter den Rücken die hoheitsvollen Alpi Apuane. 
Es ist nicht mein beliebter Strand, viel zu flach und das Meer nicht interessant.



Richtung Süden findet man den Nationalpark von San Rossore und dann den Strand von Marina di Vecchiano. Diese Gegend kenne ich nicht so gut.

Es folgen Marina di Pisa (gefällt mir nicht) und Livorno.
Uber Livorno habe ich schon geschrieben und das Meer von dieser Stadt ist auch interessant, vor allem dort, wo Felsen sind wie z. B Calafuria oder Sonnino.

Kennen Sie Castiglioncello, wo der Film Il sorpasso von Dino Risi gedreht wurde? In dieser Ortschaft finden Sie keinen Strand sondern Felsen und durchsichtiges Meereswasser. Mir gefällt Castiglioncello v.a. in der niedrigen Saison, es ist das typische Familienziel.
Gleich daneben findet man die weissen Strände von Rosignano Solvay.
Es sieht wie die Karibik aus aber die Durchsichtigkeit vom Meer ist total künstlich bzw. chemisch: die Firma Solvay arbeitet 24 Studen pro Tag nebenan und die Industrieabwässer kommen ins Meer. Na ja!

Weiter finden Sie Vada, Cecina, Marina di Castagneto und San Vincenzo. Marina di Castagneto ist schön und ziemlich wild. 
Dann sind wir bei dem Kap von Piombino: auf der einen Seite findet man Baratti und sein Gulf und Populonia liegt da oben (etruskische Stadt) auf der anderen Seite die Hafenstadt Piombino.
Piombino sollte man entdecken: es sieht hässlich aus, ist aber interessant und mit einer langen Geschichte (und Aufbruch nach Insel Elba).



Richtung Süden ist meine Lieblingsküste, die maremma: Parco della Sterpaia ist besonders schön bei Torre Mozza; Follonica, dann der freie Strand von Punta Ala. Hier habe ich mein Nestchen.
Freier Strand, Pinien, Zikaden, grünes Meereswasser: mein Meer, mein Urlaub.





Es folgen Le Rocchette - auch sehr schön - und Castiglione della Pescaia, wo immer viele Deutsche Urlaub machen.



Was folgt ist nicht so schön, obwohl sehr populär: Marina di Grosseto und Principina habe ich schlampig gefunden. Weiter ist der Regionalpark Uccellina, ein Naturschutzgebiet, eine wunderbare Naturoase mit langem freien Strand.
Und südlich ist noch Ansedonia und Orbetello und das Kap Argentario.
Ich kenne mich hier weniger aus, aber die zwei Streifen von Giannella und Feniglia sind sicher interessant, leider auch ein bisschen schlampig und weniger gepflegt (aber ich bin jetzt lange nicht mehr hingegangen).
Hier endet auch die Maremma, die üppige Agrarlandschaft im Inneren.
Die toskanische Küste endet bei Capalbio, aber es ist schon fast Latium und die Landschaft auch ein bisschen anders.

Zur Toskana gehört auch der Archipel mit den Inseln Elba, Capraia, Montecristo, Gorgona, Giannutri, Pianosa und Isola del Giglio. Das ist aber eine andere Geschichte. 

 
Und noch ein paar Bewertungen:
ein Urlaubsort und eine Stadt am Meer sind zwei verschiedene Themen.
Viareggio, Livorno, Piombino, Orbetello sind Städte und nicht nur Urlaubsorte.

Unter den Urlaubsorten gelten Forte dei Marmi, Punta Ala und Capalbio als schick.





Dienstag, 28. November 2017

Donnerstag, 17. September 2015

Die zentrale Lage von Florenz

Florenz liegt zentral. Nicht nur mitten in Italien, sondern auch mitten in der Toskana und das ist natürlich sehr günstig.
Man braucht 60 km zu fahren und man erreicht Siena.
Mit 100 km ist man an der Küste - Viareggio zum Beispiel oder Livorno. 70 km trennen Pisa von Florenz; 80 km Lucca; Arezzo ist auch 80 km entfernt und wenn man im Winter ins Gebirge zum Skilaufen will, liegt Abetone 1,5 Stunden von hier.

Aber das, was mir am besten gefällt, ist die Moeglichkeit, direkt von der Innenstadt in wenigen Minuten das Land zu erreichen.
Das kann man schon zu Fuss machen. Ob im Norden, im Süden, im Osten liegt die schoene, toskanische Landschaft alles herum.
Wissen Sie, was ich meine? Ich meine Olivenbäume, Zypressen, alte Landhäuser.

Von meiner Gegend erreicht man z.B die Hügeln von Careggi, wie ich in einem älteren Post beschrieben habe. Auch Fiesole ist ein beliebtes Ziel, darüber habe ich schon geschrieben.



Wenn Sie mal Florenz besichtigen, sollten Sie sich Zeit nehmen und einen Spaziergang irgendwohin in der Umgebung machen.

Im südlichen Teil der Stadt ist zum Beispiel die Gegend um San Michele a Torri besonders heiter.



Zu empfehlen ist auch die Ortschaft Cercina, das liegt eher im Norden. Es ist ein Lieblingsziel für meine Spaziergänge.





Merken Sie etwas? Uberall, wo es so schoen ist, ist eine alte Pfarrkirche.


Es waren das Zentrum, sozusagen der Mittelpunkt des gemeinsamen Lebens auf dem Land damals, als die Landhäuser so isoliert waren.

Donnerstag, 2. April 2015

In Florenz an einem Frühlingstag

Während der Frühling durchbricht und Ostern sich nähert, habe ich Besuch aus Deutschland.
Wir gehen in der Stadt spazieren, wir bummeln unter Denkmälern und fröhlichen Touristen, heute sind wir alle Touristen ich auch!
Ich führe sie zu ausgewählten Ecken meiner Stadt, und sie finden immer etwas Neues, obwohl sie nicht zum ersten Mal hier sind.

Meine Tipps von heute:
frühstücken Sie in der Cafeteria von Mercato Centrale (der Markthalle): günstige Preise, gute Qualität. Und Delikatessen alles rum



Machen Sie einen Besuch in der schönen Kirche von San Lorenzo, der Pfarrei der Familie Medici. Der Platz ist von den Ständen befreit worden und sieht prächtig aus.
Man besichtigt auch die wunderschöne alte Sakristei von Brunelleschi, dem Architekt der Kirche, und die wunderschöne Bibliothek.



Der Palast der Familie Medici liegt um die Ecke! Palazzo Medici Riccardi, das Haus von Lorenzo dei Medici, ist ein Museum.


Essen Sie was schnelles in der Cafeteria der Oblate Stadt-Bibliothek, wo die Florentiner zu Mittag essen und die Studenten arbeiten, denn die Aussicht ist PHANTASTISCH!!



Und vermissen Sie nicht Florenz von oben! Es kann von dem Piazzale Michelangelo sein, oder von dem schönen Giardino Bardini, oder von dem Turm von Palazzo Vecchio. Die Stadt sieht ganz anders aus!


Montag, 12. Januar 2015

Fiesole

In den Weihnachtsferien haben wir schöne sonnige Tage gehabt. Alles forderte zum Spazierengehen auf, in der Stadt war die Hölle los - ein schrecklicher Mix Winterschlussverkauf UND Weihnachtstouristen.
Mein erster Ausflug im Jahr war nach Fiesole. Es war so schön!

Fiesole liegt auf einem Hügel. Es ist eine etruskische Stadt und die Etrusker hielten nichts von Ebenen, sie haben immer auf Hügel aufgebaut. Tatsächlich ist die Stadt Fiesole älter als Florenz, die von den Römern am Arno Ufer gegründet wurde.

Von der Innenstadt erreicht man Fiesole mit dem Bus nr. 7 (Haltestelle auf piazza San Marco) in 20 Minuten, Preis € 1,50..
Das Zentrum der kleinen Stadt ist piazza Mino (die andere Haltestelle vom Bus).
Nicht weit weg sind das archäologische Museum und die Ausgrabungen der etruskischen dann römischen Stadt. Ein herrliches Amphitheater ist dort, im Sommer kann man viele Shows in diesem open air Raum erleben (siehe unten) 





Auf jeden Fall war Fiesole sehr sonnig und im Vergleich auf  das Gewimmel in Florenz erstaunlich leer und ruhig, keine Touristen, wenige Leute. Ich bin nicht wegen der Denkmäler gegangen, ich wollte  einen Spaziergang machen. Es gibt kleine ländliche Strassen, wo man gut spazierengehen kann. Man ist von Villen umgeben, herrliche Gärten viel Grün. 


Die Aussicht von Fiesole auf Florenz ist atemberaubend. Die ganze Stadt liegt vor uns: an diesem Tag war die Luft nicht durchsichtig, eher dunstig. Sonst kann man alles sehen. Ich mag es.


Wer in Fiesole wohnt, der ist glücklich, normalerweise auch reich. Man ahnt eine höhere Lebensqualität.
Als letztes Bild veröffentliche ich das, es ist ein Spielplatz für Kinder.
 

Freitag, 5. Dezember 2014

Warum ich Villa Bardini so sehr empfehle

Ich werde langweilig, aber die Villa hat mir so gut gefallen, die Aussicht hat mich noch einmal verzaubert.
Die Aussicht auf Florenz rührt mich immer noch, und ich wohne schon seit immer hier.

Ein Besuch der Villa Bardini ist empfehlenswert.
Lassen Sie es nicht aus.
Lassen Sie die lange Schlange vor der Galleria dell'Accademia weg, kommen Sie lieber hierhin.
Es wird sich lohnen

Das ist der obere Teil vom Garten


Die berühmten Statuen in panoramischer Lage


Glyzine aber im Herbst

Ein steiler, steiler Garten.
Aber so schön.
Und leer.

Am Strand

Die Küste liegt nicht weit weg von Florenz entfernt, es sind kaum 100 Kilometer bis zur Thyrrhenischen See (siehe Post ).  Aber wenn wir, d...